Der Mai 2026 ist schon einige Tage alt, höchste Zeit für den neuen Moba-Report. Ich war in den letzten Wochen viel unterwegs und außerdem beruflich sehr eingebunden. Um den Moba-Report nicht ganz ausfallen zu lassen, brauchte ich eine schnell umsetzbare Idee. Auf der Suche danach ist mir etwas verrücktes eingefallen. Ich habe ein Foto einer Szenerie in Kleinhartmannsdorf erstellt und Gemini (die KI von Samsung), unter Angabe einiger Eckpunkte, den Auftrag gegeben, daraus eine kleine Geschichte zu erstellen. Das hat erstaunlich gut geklappt. Hier das Ergebnis, mit ein paar Fehlerbeseitigungen und ein bisschen Augenzwinkern:
Dämmerung in Kleinhartmannsdorf
Die Sonne senkt sich langsam hinter die bewaldeten Kuppen des Erzgebirges und taucht die Gleisanlagen von Kleinhartmannsdorf in ein sanftes, goldenes Licht. Es ist jene ruhige Stunde des Tages, in der das Zischen des Dampfes und das ferne Läuten der Kirchenglocken die einzigen Geräusche in der kühlen Abendluft sind.
Der Dienst geht zu Ende
Vor dem Heizhaus stehen Lok 89 251 und Lok 89 233, zwei treue Arbeitstiere der Schiene bereit für die Nachtruhe:
Lok 89 251 steht stolz unter dem Wasserkran im Freien. Sie nimmt Wasser für den nächsten Tag. Ein leichter Hitzeschleier flimmert über der Lok. Der Kesselwärter wird später im Schuppen darauf achten, dass der Kessel warm bleibt.
Lok 89 233 ist schon bereit ihren Platz im schützenden Lokschuppen einzunehmen. Leise zischt sie vor sich hin. Der Lokführer will sich eben mal noch mit seinem Kollegen von der 251 absprechen.
Das verdiente Feierabendbier
Die beiden Personale streben dem Ende ihrer Schicht entgegen. Die schwere Arbeit des Tages – das Befördern von Personen- und Güterzügen, das Rangieren der Güterwaggons, die Fahrten durch die steilen Täler – das alles, liegt nun hinter ihnen.
In der Ferne sieht man bereits das schwache Licht aus dem Fenster des Bahnhofsvorstehers. Dort, auf der hölzernen Bank vor dem Güterschuppen, wartet bereits die Tradition: Ein kühles Feierabendbier. Während der Dampf der Lokomotiven langsam verzieht, setzen sich die Männer zusammen, blicken auf ihre Maschinen und lassen den Tag Revue passieren.
Die Eisenbahner im Erzgebirge sagen: „De Haamit is dort, wu de Lok pfeift“ – und heute Abend pfeift sie nur noch ganz leise zum Abschied in die Nacht.
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